Pressestimmen v. Schiller/Knäusel: Zeppelin

Das mit vielen zeitgenössischen Abbildungen liebevoll ausgestattete Buch erschöpft sich nicht in einem nostalgisch verklärten Rückblick. Das abschließende, von Hans G. Knäusel verfaßte Kapitel setzt sich mit der Frage auseinander: Haben die Zeppeline noch Zukunft? Die Antwort lautet: Ob mit oder ohne Helium, es bleibt dabei. Die große Zeit der Zeppeline ist vorüber.

Hervorzuheben bei diesem gut ausgestatteten Band ist die geglückte Verbindung von Text und Bildern. Neben manchem klassischen Zeppelin-Foto finden sich viele, hier erstmals veröffentlichte Bilder.

Eine umfangreiche Tabelle macht das Buch zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk in Sachen »Zeppelin«. Sämtliche jemals gebauten Zeppelin-Luftschiffe, aber auch Luftschiffhäfen und Landeanlagen, sind darin aufgeführt.

Eigentlich das ideale Geschenk für Leute, die Nostalgie mit Technik verbinden.

Blickpunkt


Nur wenige Jahrzehnte währte die große Zeit der Zeppeline, doch bis heute vermag sich kaum jemand der von den riesigen »Himmelszigarren« ausgehenden Faszination zu entziehen. Der Absturz des brennenden »Hindenburg« bei Lakehurst - in diesem Buch mit dramatischen Farbfotos (!) dokumentiert - bedeutete zugleich das Ende der Luftschiffahrt.

Hans von Schiller war Kommandant von LZ 127 »Graf Zeppelin«. Er hat Glanz und Elend der Zeppeline aus nächster Nähe miterlebt und weiß spannend davon zu erzählen, vor allem von den großen Fahrten in den 30er Jahren. »Nur« 100 Stunden brauchte der Zeppelin von Europa nach Südamerika - da konnte kein Schiff und kein Flugzeug mithalten.

Bayerische Luftpost-Nachrichten


Es gibt ja - genau wie es die Fan-Gemeinde alter Dampfloks gibt - auch eine treue Gemeinde von Zeppelin-Liebhabern, und die wird sicher begeistert sein von diesem Buch - auch der herrlichen Bilder wegen.

Süddeutscher Rundfunk


Der Autor von Schiller beläßt es aber nicht allein bei packenden Schilderungen eigener Erlebnisse, er beginnt sein Buch bei der Idee des alten Reitergenerals Graf Zeppelin, der sich einen Jugendtraum - vom schwerelosen Dahingleiten durch die Luft - erfüllen wollte und der es schaffte, daß am 2. Juli 1900 das erste Luftschiff über dem Bodensee aufstieg. Damit schien sich eine Epoche des Weltluftverkehrs anzubahnen, die dann 37 Jahre später in Lakehurst ihr frühes und zugleich schreckliches Ende fand.

Das Buch hat aber nicht nur Liebhaberwert für Luftfahrtromantiker. Ein ausführlicher Tabellenteil über alle gebauten Luftschiffe, Heimathäfen und Landeanlagen, Fahrtenstatistiken und Besatzungslisten sowie Namen- und Ortsregister und nicht zuletzt das eindrucksvolle Bildmaterial machen das Buch zu einem wichtigen Nachschlagewerk.

NDR